Vordach nach Mass in Zürich: Glasvordach und Metallvordach für Eingang und Haustür

Ein Vordach hält Regen und Schnee von der Haustür fern und wird an der Fassade über dem Eingang verankert. Als Bausatz gibt es das Vordach in festen Grössen; nach Mass gefertigt wird es, wenn Eingang, Wandaufbau oder Optik nicht zum Bausatz passen. Über das Formular erhalten Sie eine Offerte von einem Metallbau-Fachbetrieb aus der Region Zürich, für ein Glasvordach ebenso wie für eine Ausführung in Stahl oder Aluminium.

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Vordach anfragen: Eingangsbreite, Fassade, Glas oder Metall

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Vordach als Bausatz oder nach Mass: was am Hauseingang entscheidet

Ein Vordach aus dem Baumarkt oder dem Onlinehandel ist ein fertiges Set aus Platte, Haltern und Schrauben. Im Onlinehandel sind die meisten Modelle etwa 150 bis 200 cm breit und laden 50 bis 90 cm aus (abgerufen im September 2026). Für eine einzelne Haustür in einer massiven, unverkleideten Mauer reicht das oft: Die Halter werden direkt ins Mauerwerk gedübelt, und die Platte aus Kunststoff oder Glas ist leicht.

Ein Metallbau-Fachbetrieb ist gefragt, sobald der Eingang vom Standard abweicht. Das gilt bei breiten Eingängen mit Seitenteil oder Doppeltür, bei Eingängen in einer Nische oder über einer Treppe, bei Fassaden mit Aussenwärmedämmung, in der ein gewöhnlicher Dübel keinen Halt findet, und bei Vordächern aus Glas, deren Gewicht die Befestigung stark belastet. Der Betrieb misst am Objekt, wählt die Verankerung nach dem Wandaufbau, plant die Entwässerung und verantwortet die Montage.

Wie gross und wie tief sollte ein Vordach am Eingang sein?

Ein Vordach am Eingang soll die Person vor der Tür trocken halten, während sie den Schlüssel sucht, und die Tür selbst vor Schlagregen schützen. Deshalb ragt es seitlich über die Türöffnung hinaus und lädt so weit aus, dass auch bei Wind der Bereich vor der Schwelle geschützt bleibt. Übliche Bausätze bewegen sich bei 150 bis 200 cm Breite und 50 bis 90 cm Ausladung; das zeigt, womit die meisten Hauseingänge auskommen.

Bei der Massanfertigung richtet sich die Grösse nach dem Eingang: nach der Breite von Tür und Seitenteilen, nach Briefkasten, Klingel und Leuchte, die mit unter das Dach sollen, und nach dem Podest oder der Treppe davor. Je weiter ein Vordach auslädt, desto grösser werden die Kräfte an der Wand. Ab einer gewissen Tiefe braucht es deshalb Zugstangen nach oben, seitliche Schwerter oder Stützen, und es wird zur Überdachung für Terrasse oder Carport mit eigenem Tragwerk.

Vordach aus Glas: welches Glas und welche Neigung?

Ein Vordach aus Glas ist eine Überkopfverglasung, und dafür gilt nach der Fachdokumentation «Glas in der Architektur» der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU): Die Scheibe muss aus Verbundsicherheitsglas (VSG) bestehen. Bei VSG sind mehrere Scheiben mit einer Folie verbunden, sodass nach einem Bruch keine schwertförmigen Scherben herabfallen. Für Überkopfverglasungen wird laut BFU hauptsächlich VSG aus teilvorgespanntem Glas verwendet, weil es nach einem Bruch noch trägt.

Die BFU weist auf eine Besonderheit von Vordächern hin: Sie haben oft freie Kanten, und bei einem Glasbruch kann die Scheibe als Ganzes herunterfallen. Glasart und Halterung müssen deshalb aufeinander und auf den Ort abgestimmt sein, ein Gebäudeeingang stellt andere Anforderungen als ein Velounterstand. Das ist der Hauptgrund, ein Glasvordach nicht nach Augenmass zu befestigen.

Zur Neigung nennt die BFU für Glasdächer mindestens 10 Grad, damit das Regenwasser gut abfliesst; bei flacherer Lage sammeln sich Wasser und Schmutz auf dem Glas. Bausätze werden neben VSG auch mit Platten aus Acrylglas, Stegglas oder Polycarbonat angeboten; bei einem Vordach über einem viel benutzten Hauseingang ist VSG die Wahl, die den Anforderungen der BFU entspricht.

Quellen: [1]

Vordach aus Metall: Stahl, Aluminium oder Chromstahl und wie es an der Fassade hält

Bei einem Vordach aus Metall besteht entweder nur die Tragkonstruktion aus Metall und trägt eine Glasscheibe, oder auch die Dachfläche ist aus Blech. Stahl wird feuerverzinkt und meist pulverbeschichtet, Aluminium ist leicht und rostet nicht, Chromstahl (im Handel Edelstahl genannt) bleibt ohne Beschichtung blank. Eine geschlossene Dachfläche aus Blech spendet Schatten und verbirgt Laub; Glas lässt den Eingang hell. Welche Oberfläche im Freien wie lange schützt, erklärt der Ratgeber feuerverzinkt oder pulverbeschichtet.

Entscheidend ist die Verankerung eines Vordachs in der Fassade. In Beton und Vollmauerwerk halten Schwerlastanker. Bei einer Aussenwärmedämmung (WDVS) muss die Last durch die Dämmung in die tragende Wand geführt werden, ohne die Dämmung zu quetschen und ohne Wärmebrücke. Dafür gibt es Systeme zur Abstandsmontage mit thermischer Trennung, zum Beispiel Thermax von fischer, eine zugelassene Abstandsmontage in Wärmedämmverbundsystemen unter anderem für Vordächer und Markisen. Wird gleichzeitig die Tür ersetzt, lohnt sich die Abstimmung mit dem Einbau von Metalltüren und Brandschutztüren.

Die Statik eines Vordachs muss nach der Norm SIA 261 Schnee und Wind berücksichtigen; die Schneelast steigt mit der Höhe über Meer des Standorts. Konsolen und Zugstangen aus Stahl sind tragende Bauteile im Sinn der Norm SN EN 1090, die je nach Anforderungen vier Ausführungsklassen kennt, EXC1 bis EXC4. Fragen Sie den Fachbetrieb, ob er nach SN EN 1090 mit einer extern auditierten werkseigenen Produktionskontrolle fertigt. Ein CE-Kennzeichen ist in der Schweiz nach dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) nicht obligatorisch.

Quellen: [4]

Was kostet ein Vordach mit Montage?

Für fertig montierte Vordächer nach Mass gibt es in der Schweiz keine öffentliche Preisübersicht, auf die sich eine ehrliche Zahl stützen liesse. Der Preis eines Vordachs hängt an wenigen, klar benennbaren Punkten, und eine Offerte sollte jeden davon ausweisen.

  • Grösse: Breite und Ausladung bestimmen Glas- oder Blechfläche und die Stärke der Konstruktion
  • Dachfläche: Verbundsicherheitsglas, Blech oder Kunststoffplatte
  • Tragart: Wandkonsolen, Zugstangen, Schwerter oder Stützen
  • Wandaufbau: Beton und Mauerwerk sind einfach, eine gedämmte Fassade verlangt besondere Anker und Abdichtung
  • Oberfläche: feuerverzinkt, pulverbeschichtet in einer Farbe oder Chromstahl
  • Entwässerung: integrierte Rinne, Wasserspeier oder freie Tropfkante
  • Montage: Zugang, Gerüst oder Hebebühne, Demontage eines alten Vordachs

Ein Bausatz kostet einen Bruchteil einer Massanfertigung, deckt aber weder das Aufmass noch die passende Verankerung noch die Haftung für die Montage ab. Wie Metallbauer ihre Arbeit verrechnen und wie sich eine Offerte lesen lässt, zeigt der Ratgeber Metallbau-Kosten.

Braucht ein Vordach im Kanton Zürich eine Baubewilligung?

Ein Vordach ist im Kanton Zürich bewilligungspflichtig, läuft aber in der Regel im vereinfachten Anzeigeverfahren. Die Bauverfahrensverordnung des Kantons Zürich (BVV) nennt Vordächer in § 14 ausdrücklich als Anwendungsfall. Im Anzeigeverfahren entfallen die Aussteckung und die öffentliche Bekanntmachung, und die Behandlungsfrist beträgt 30 Tage.

Voraussetzung für das Anzeigeverfahren ist, dass keine Interessen von Dritten berührt werden, die zum Rekurs berechtigt wären; das beurteilt das örtliche Bauamt. Liegt die Zustimmung der betroffenen Nachbarn vor, bleibt es beim Anzeigeverfahren. Zuständig ist die Standortgemeinde. Bei Häusern in einer Kernzone oder im Inventar der Denkmalpflege lohnt sich die Anfrage beim Bauamt, bevor das Vordach gezeichnet wird. Den Überblick über alle Verfahren gibt der Ratgeber Baubewilligung für Balkon, Vordach und Zaun.

Quellen: [2] [3]

Vordach: Teilleistungen

  • Glasvordach — Verbundsicherheitsglas auf Konsolen, an Zugstangen oder in einem Metallrahmen.
  • Vordach aus Stahl oder Aluminium — Tragkonstruktion mit Blech- oder Glasfläche, feuerverzinkt und pulverbeschichtet.
  • Vordach mit Seitenteil — Seitlicher Wind- und Wetterschutz aus Glas oder Lochblech am Eingang.
  • Vordach ersetzen — Altes Vordach demontieren, Verankerung prüfen, neues Vordach montieren.

Häufige Fragen zu Vordach

Ist ein Vordach für die Haustür notwendig?

Vorgeschrieben ist ein Vordach über der Haustür nicht. Es schützt aber die Tür, die Schwelle und das Schloss vor Schlagregen und hält den Platz vor dem Eingang trocken und bei Schnee begehbar. An Wetterseiten und bei Eingängen ohne Rücksprung in der Fassade ist der Nutzen am grössten.

Welche Arten von Vordächern gibt es?

Vordächer unterscheiden sich nach Form und Tragart. Das Pultvordach ist eine geneigte Fläche, das Bogenvordach ist gewölbt, und das Rechteckvordach bildet einen kastenförmigen Rahmen. Getragen wird ein Vordach von Wandkonsolen, von Zugstangen, die es nach oben abhängen, oder von Stützen. Die Dachfläche besteht aus Verbundsicherheitsglas, Blech oder Kunststoff.

Wie viel kostet die Montage eines Vordachs?

Die Montage eines Vordachs wird nach Aufwand offeriert, denn sie hängt vom Wandaufbau und vom Zugang ab. In Beton oder Vollmauerwerk ist ein Vordach rasch verankert; an einer gedämmten Fassade kommen besondere Anker und die Abdichtung der Durchdringungen dazu. Gewicht und Grösse bestimmen, ob zwei Personen genügen oder eine Hebehilfe nötig ist. Eine Offerte sollte die Montage als eigene Position ausweisen.

Wie lang darf ein Vordach sein?

Eine feste Höchstlänge für Vordächer nennt die Bauverfahrensverordnung des Kantons Zürich nicht. Sie ordnet Vordächer dem Anzeigeverfahren zu, und das Bauamt der Gemeinde prüft im Einzelfall, ob das Vordach zur Bauordnung und zu den Abständen passt. Technisch setzt die Tragkonstruktion die Grenze: Je länger und tiefer das Vordach, desto eher braucht es Zugstangen oder Stützen.

Quellen

  1. BFU-Fachdokumentation 2.006: Glas in der Architektur (Kapitel Dach- und Horizontalverglasungen, Vordächer), abgerufen am 30. September 2026
  2. Kanton Zürich – Bauverfahrensverordnung (BVV, LS 700.6), Fassung vom 1. Juli 2026: §§ 13–15, abgerufen am 30. September 2026
  3. Kanton Zürich – Baubewilligung, abgerufen am 30. September 2026
  4. Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) – FAQ zur Bauproduktegesetzgebung (Fragen 5, 9, 11 und 12), abgerufen am 6. Oktober 2026

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